Wer kennt nicht dieses Fenster beim Sichern von Dateien in Photoshop:

Ich habe die Meldung bisher immer weggeklickt, ohne mir Gedanken darum zu machen. Bei Photoshop Planet stieß ich jetzt auf eine Erklärung: Diese Meldung kommt beim Sichern von PSD-Dateien mit Ebenen. Und die Bestätigung führt dazu, dass innerhalb der Photoshop-Datei ein reduziertes Bild (also eines ohne Ebenen) mit gesichert wird. Und zwar für den Fall, dass die Datei mit einem Programm geöffnet werden soll, das nicht mit Ebenen umgehen kann, wie z.B. Photoshop 2.5. Die Datei wird dadurch (unter Umständen erheblich) größer und Photoshop Planet empfiehlt, diese Option einfach auszuschalten.

Ich habe dann noch ein wenig weiter recherchiert:
Beim Speichern einer PSD-Datei können Sie eine Voreinstellung für optimale Kompatibilität wählen. Dadurch wird eine Composite-Version eines aus Ebenen bestehenden Bildes in der Datei gespeichert, sodass das Bild auch für andere Anwendungen, u.a. für frühere Versionen von Photoshop, lesbar ist. Zudem wird dadurch die korrekte Darstellung von angeglichenen Ebenen in der Zukunft gewährleistet. (Photoshop-Handbuch)
Wenn man so abgelegte PSD-Dateien allerdings in InDesign öffnet bekommt man diese Meldung:

Der Hintergrund ist hier, dass InDesign, soweit vorhanden, auf die reduzierte Version der Photoshop-Datei zugreift. Ist diese nicht vorhanden, so muss InDesign die komplette PSD-Datei lesen. Das kann InDesign, aber das braucht mehr Zeit.
Vor diesem Hintergrund ist es vermutlich am besten, je nach Datei zu entscheiden, ob man mit der Option “maximale Dateikompatiblität” arbeitet oder nicht.
siehe auch: Michel Mayerles Photoshopblog 2006 (PDF), S. 15
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