Archiv für Juni 2007

Markieren für Index

Mittwoch, 27. Juni 2007

Um einen Index in InDesign zu erstellen, markiert man den zu indizierenden Text und nimmt ihn mit Umschalt + Strg + Alt + ö (Windows) oder Umschalt + Befehl + Wahl + ö (Mac) in den Index auf. Rein zufällig habe ich entdeckt, dass beim Markieren von Namen für den Index gleich mehrere Namen auf einmal markiert werden können und dann korrekt in den Index aufgenommen werden.

Namen für einen Index markieren

So setzt InDesign die Indexmarken. Es erkennt also, dass im markierten Text vier Namen enthalten sind:

markierter Text mit gesetzten Indexmarken

Nun gibt es auch noch die Möglichkeit, Namen, die aus Vor- und Nachnahmen bestehen beim Indizieren so umstellen zu lassen, dass der Nachnahme voran- und der/die Vornamen hintan gestellt werden. In den entsprechenden Tastaturkürzeln wird statt des ö das ä gedrückt. Und auch hier funktioniert das, wenn mehrere Namen gleichzeitig markiert werden. In diesem Beispiel erscheinen die Namen dann so im Index:

Die indizierten Namen in der Index-Palette

Technorati Tags:

Schrift-Kompatiblität zwischen PC und Mac

Donnerstag, 21. Juni 2007

Kürzlich hatte ich gelieferte InDesign-Dokumente auf dem Mac weiter zu verarbeiten. Dabei gab es ein Problem mit einer Schrift zur Darstellung eines Barcodes. Die Schrift war zwar auf dem Mac vorhanden, unterschied sich aber im Namen und musste so beim Öffnen des Dokumentes zugewiesen werden. Dennoch funktionierte das nicht richtig. Es war so, als ob die Schrift mit einem großen Grundlinienversatz nach unten verschoben worden wäre, sodass sie im entsprechenden Textrahmen gar nicht mehr sichtbar war. Mit List und Tücke habe ich dieses Problem dann zwar gelöst, dass es wohl einfacher hätte gehen können, habe ich heute bei HifDirSelbst.ch gelernt.
In einem Forumsbeitrag kam der Hinweis, dass InDesign mit PC-Truetype-Schriften umgehen kann, wenn sie an die richtige Stelle gebracht werden. Diese Stelle ist das Font-Verzeichnis im InDesign-Programm-Ordner:

Schriftenordner im InDesign-Programm-Verzeichnis

Wichtig ist dabei, die entsprechende Mac-Schrift dann im Schriftverwaltungsprogramm zu deaktivieren, da es sonst zu Konflikten kommt.

Technorati Tags:

Textbausteine mit Applescript

Mittwoch, 20. Juni 2007

Eher zufällig stieß ich kürzlich auf eine Applescript, das nicht nur, aber auch bei der Arbeit mit InDesign gute Dienste leisten kann. Es handelt sich also nicht um ein Script für InDesign, das aus der InDesign-Script-Palette aufgerufen wird.
Wer immer wieder auf gleichlautende Texte zurückgreifen muss, kann diese natürlich mit “Platzieren” importieren, kann mit einem Snippet arbeiten oder mit einer Bibliothek. Aber wenn man nur gleiche Texte in unterschiedlichen Situationen verwenden will (und, wie gesagt, nicht nur in InDesign) so geht das einfacher mit diesem Script von Thomas Boley auf widbits.de Es kopiert einen Text in die Zwischenablage und fügt ihn an der Stelle des Cursors wieder ein.
Um dieses Script leicht zugänglich zu haben, kann man sich, sofern nicht schon geschehen, das Scriptmenu in die Menüleiste installieren und das Script dann dort aufrufen. Dazu bietet Apple auf seiner Website entsprechende Informationen und ein kleines Script, das das Einrichten des Scriptmenüs übernimmt.

Setup Script Menu

Thomas’ Script kopiert man dann von der Website in den Scripteditor (dabei müssen die An- und Abführungen korrigiert werden). Den hier markierten Text ersetzt man dann durch die Texte, mit denen man arbeiten will und legt für jeden Textbaustein ein eigenes Script ab.

Das Applescript im Scripteditor

Das Script muss in einen speziellen Ordner gesichert werden, um die Funktionalität des Scriptmenüs nutzen zu können.

Speicherort für das Script

Für jedes Programm, in dem man Scripte verwenden will, muss ein Ordner angelegt werden. Das Scriptmenü stellt dann kontextbezogen die entsprechenden Scripte für das jeweilige Programm zur Verfügung.

Script
So sieht das dann aus, wenn InDesign das aktive Programm ist.

Technorati Tags:

InDesign Interchange-Format (INX) als Rettung

Montag, 18. Juni 2007

Erneut erweist sich der Export in das InDesign Interchange-Format als Rettung. In einer gelieferten Datei sollten die Hyperlinks überprüft und korrigiert werden. Jeder Versuch allerdings, einen Menüpunkt im Fenster “Interaktiv” auszuwählen, führt zum Aussteigen von InDesign. Die Datei war in Windows angelegt und soll auf Macintosh bearbeitet werden. Ob das zu den Schwierigkeiten beitrug, weiss ich nicht. Jedenfalls hatte die Datei eine lange Geschichte, wie man aus den Informationen zu Komponenten entnehmen kann.

Information zu Komponenten

Diese erreicht man über Befehl+Über InDesign und sie zeigt anderem links unten die Chronik der Datei, die (zusammen montiert) so aussehen kann:

Chronik

Durch den Export in das INX-Format per Exportieren im InDesign Interchange-Format und erneutem Öffnen der inx-Datei wird diese Chronik gekürzt und die Dateigröße von 6,4 auf 5,6 MByte reduziert. Das Wichtigste aber: Die Hyperlinks ließen sich problemlos bearbeiten.

Technorati Tags: