Archiv für Februar 2008

Bremst Mac OS 10.5.2 Leopard den Start von Adobe Progammen?

Mittwoch, 27. Februar 2008

Offenbar gibt es solche Beobachtungen seit dem Update auf 10.5.2. MacFixit jedenfalls berichtet darüber und empfiehlt, das Leeren der Font Caches der Programme. Wer Linotypes Fontexplorer als Schriftverwaltung benutzt, kann dies per Werkzeuge | Programm-Fontcaches löschen… erledigen.

Fontcaches löschen mit FontExplorer

MacNews nennt weitere Programme, mit denen man diese Aufgabe lösen kann. Ohne Hilfsmittel geht es so, wie ich das hier beschrieben habe. Ich selbst habe auch schon erfolgreich Font Finagler (ehemals Font Cache Cleaner) getestet.

InDesign, Photoshop und Schmuckfarben

Montag, 25. Februar 2008

Schmuckfarben aus Photoshop in InDesign importieren

Photoshop Dateien mit Schmuckfarben, die in InDesign weiterverwendet werden sollen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Die Datei verwendet einen nicht unterstützten Farbraum
Bekommt man diese Fehlermeldung, so kann das daran liegen, dass versucht wurde, eine Mehrkanal Datei aus Photoshop zu importieren.

Mehrkanalbild
Ein Mehrkanal-Photoshopdatei enthält lediglich die Schmuckfarbenkanäle und kann von InDesign nicht importiert werden.

InDesign kann Graufen- oder CMYK-Dateien mit Schmuckfarbkanälen importieren.

Ein Mehrkanalbild muss daher zunächst InDesign-kompatibel gemacht werden. Dazu legt man einen weiteren Kanal an und stellt ihn an die 1. Stelle. Jetzt kann das Bild per Bild | Modus | Graustufen … in ein Graustufenbild gewandelt werden, wobei nur der 1. Kanal geändert wird, die anderen Kanäle bleiben unverändert.

Graustufenbild mit Schmuckfarben
Ein Graustufenbild mit Schmuckfarbenkanälen kann in InDesign importiert werden.

Importiertes Bild mit Schmuckfarben
Das importierte Bild bringt seine Farben mit

Schmuckfarben in CMYK wandeln

Ein anderes Szenario ist der Weg von Schmuckfarben nach CMYK. Wenn man ein Bild mit Schmuckfarben hat, das jetzt aber 4-farbig gedruckt werden soll, so müssen die Schmuckfarben nach CMYK separiert werden. Liegt eine Graustufen-Photoshop-Datei vor, wie das obige Beispiel, so muss diese zunächst in eine CMYK-Datei konvertiert werden. Bild | Modus | CMYK-Farbe… erledigt das.

CMYK-Bild mit Schmuckfarben
Jetzt haben wir eine CMYK-Datei mit Schmuckfarben.

Jetzt müssen die Schmuckfarben-Kanäle ausgewählt werden und können dann in die CMYK-Kanäle eingerechnet werden:

Volltanfarbkanäle zusammenfügen

Schmuckfarben6-1
Jetzt sind die Schmuckfarben in CMYK konvertiert

Von “erfahreneren” Designern wird bei solchen Anforderungen gerne noch mit DCS-Dateien (Desktop Color Separation) gearbeitet. Dabei handelt es sich um EPS-Dateien, die bereits farbsepariert sind. Sie stammen aus der Bronzezeit des elektronischen Publishing und zumindest für InDesigner gibt es keinen Grund, mit solchen Dateien zu arbeiten.

Durch die Abgründe einer Neuinstallation: das ExtendScript Toolkit Problem

Dienstag, 19. Februar 2008

Da Photoshop sich seit Tagen seltsam benahm, habe ich mich entschlossen, das Programm neu zu installieren. Bekanntlich darf man Adobe-Programme nicht in alter Mac-User Manier einfach in den Papierkorb ziehen, nein – es muss ordentlich deinstalliert werden, entweder mit Programm Adobe Creative Suite 3 Design Premium hinzufügen oder entfernen, das man im Ordner Dienstprogramme findet, oder aber mit der Installations-DVD.
Als ich dann Photoshop neu installierte – installieren wollte – kam wieder der Fehler mit dem Adobe ExtendScript Toolkit 2, dessen CD das Installationsprogramm verlangte, die ich aber nicht habe und die es auch nicht gibt. Ich hatte ja das Problem samt Lösung schon einmal aufgeschrieben. Man sollte das Toolkit bei Adobe herunterladen und aktivieren und das Installationsprogramm würde die aktivierte .dmg-Datei akzeptieren. Denkste.
Dieses Mal funktionierte das nicht mehr. Was vielleicht daran liegt, dass das Adobe ExtendScript Toolkit 2 seit meinem letzten Versuch ein Update erfahren hat.
Glücklicherweise hat aber inzwischen auch Adobe von diesem Problem erfahren und eine Technote zum Thema veröffentlicht.

Dort werden 2 Lösungswege vorgeschlagen. 1. Installation der aktuellen Version des Toolkits. Hat bei mir nicht geholfen. Die andere Lösung war die Radikalkur: Komplettes Deinstallieren der CS3 Suite und des Toolkits und komplette Neuinstallation. Da sich seit Veröffentlichung von CS3 der Update-Reigen auch weiter gedreht hat, kamen jetzt noch ca. 1/2 GByte an Updates dazu.
Wow.

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InDesign-Voreinstellungen (7): Raster

Montag, 18. Februar 2008

Mit den Voreinstellungen in InDesign hat so mancher InDesigner seine Probleme. Da sie immer umfangreicher werden, man sie aber eher selten braucht, geht es auch mir manchmal so, dass ich hilflos durch die Einstellungen klicke – auf der Suche nach einem bestimmten Punkt und ohne überhaupt die Funktion aller Punkte zu kennen. Deshalb habe ich mir vorgenommen, sie nach und nach abzuarbeiten, um so einen kompletten Überblick über die Voreinstellungen in InDesign CS3 zu bekommen. Das geht nicht in einem Beitrag, vielmehr werde ich das entsprechend der Einteilung in den Voreinstellungen in einzelne Artikel aufteilen.

Die bisherigen Folgen:
InDesign Voreinstellungen
(1): Allgemein
(2): Benutzeroberfläche
(3): Eingabe
(4): Erweiterte Eingabe
(5): Satz: Teil 1 (Markieren)
(5): Satz: Teil 2 (Konturenführung)
(6): Einheiten & Einteilungen

Grundlinienraster-Voreinstellungen

Grundlinienraster

Das Grundlinienraster sorgt insbesondere bei mehrspaltigem Text dafür, dass die Zeilen der einzelnen Spalten auf einer Höhe sind.
Eine wichtige Voreinstellung ist hier der Anfang, das ist die Position der ersten Grundlinie. Sie kann vom oberen Seitenrand oder vom Rand gemessen werden.

Wo beginnt das Grundlinienraster?

Rand oder Seitenrand
Links sieht man die Einstellung Oberer Rand, rechts Oberer Seitenrand

Einteilung alle gibt den Abstand der Linien an. Die Maße werden in mm angezeigt, können aber auch in anderen Einheiten wie p für Pica oder pt für Point eingegeben werden.

Bei Anzeigeschwellwert kann angegeben werden, bis zu welchem Maßstab der Bildschirmdarstellung das Grundlinienraster angezeigt wird. Diese Angabe, aber nur diese, gilt auch für Grundlinienraster, die individuell für Textrahmen definiert werden können..

Dokumentenraster

Im Gegensatz zum Grundlinienraster, das für die Aurichtung der Textzeilen gedacht ist, dient des Dokumentenraster zur Positionierung von Rahmen-Objekten auf der Seite. Hier kann die Einteilung horizontal und vertikal angegeben werden.

Mit Raster im Hintergrund wird festgelegt, ob die Raster vor oder hinter den Seitenobjekten liegen.

Nächste Folge: Hilfslinien und Montagefläche