Schmuckfarben aus Photoshop in InDesign importieren
Photoshop Dateien mit Schmuckfarben, die in InDesign weiterverwendet werden sollen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Bekommt man diese Fehlermeldung, so kann das daran liegen, dass versucht wurde, eine Mehrkanal Datei aus Photoshop zu importieren.

Ein Mehrkanal-Photoshopdatei enthält lediglich die Schmuckfarbenkanäle und kann von InDesign nicht importiert werden.
InDesign kann Graufen- oder CMYK-Dateien mit Schmuckfarbkanälen importieren.
Ein Mehrkanalbild muss daher zunächst InDesign-kompatibel gemacht werden. Dazu legt man einen weiteren Kanal an und stellt ihn an die 1. Stelle. Jetzt kann das Bild per Bild | Modus | Graustufen … in ein Graustufenbild gewandelt werden, wobei nur der 1. Kanal geändert wird, die anderen Kanäle bleiben unverändert.

Ein Graustufenbild mit Schmuckfarbenkanälen kann in InDesign importiert werden.

Das importierte Bild bringt seine Farben mit
Schmuckfarben in CMYK wandeln
Ein anderes Szenario ist der Weg von Schmuckfarben nach CMYK. Wenn man ein Bild mit Schmuckfarben hat, das jetzt aber 4-farbig gedruckt werden soll, so müssen die Schmuckfarben nach CMYK separiert werden. Liegt eine Graustufen-Photoshop-Datei vor, wie das obige Beispiel, so muss diese zunächst in eine CMYK-Datei konvertiert werden. Bild | Modus | CMYK-Farbe… erledigt das.

Jetzt haben wir eine CMYK-Datei mit Schmuckfarben.
Jetzt müssen die Schmuckfarben-Kanäle ausgewählt werden und können dann in die CMYK-Kanäle eingerechnet werden:


Jetzt sind die Schmuckfarben in CMYK konvertiert
Von “erfahreneren” Designern wird bei solchen Anforderungen gerne noch mit DCS-Dateien (Desktop Color Separation) gearbeitet. Dabei handelt es sich um EPS-Dateien, die bereits farbsepariert sind. Sie stammen aus der Bronzezeit des elektronischen Publishing und zumindest für InDesigner gibt es keinen Grund, mit solchen Dateien zu arbeiten.

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