Demnächst: absatzsetzers neue Kleider

Das neue Theme für absatzsetzer.de

So ähnlich sieht absatzsetzer.de demnächst aus

Nach über einem Jahr absatzsetzer.de ist vielleicht einmal ein kleiner Rück- und Ausblick angesagt. Über 150 Einträge haben sich inzwischen angesammelt und auf viele von ihnen greife ich immer mal wieder zurück. Das war nämlich auch der Anlaß für diesen Blog: (Be)Merkenswertes fest- und für den späteren Bedarf verfügbar zu halten. WordPress, das absatzsetzer.de antreibt, sollte nicht mehr sein als der Motor, um den man sich nicht weiter kümmert, solange er läuft. Die Gestaltung des Blogs war immer ausgesprochen schlicht und kaum auf Öffentlichkeitswirksamkeit angelegt. Aus Sicht der Blogosphäre ist absatzsetzer.de ein Mauerblümchen.

Daran wird sich vermutlich auch nicht grundlegend etwas ändern: Das Thema ist halt sehr speziell. Und da es sich eher um eine Freizeitbeschäftigung handelt, bleibt neben dem Eigentlichen des Blogs, eben InDesign und Umgebung, kaum Gelegenheit für die Beschäftigung mit WordPress, Themes, Plugins oder gar Suchmaschinen- und andere Optimierungen.

Aber Bloggen mit WordPress (und mit anderer Software wird es nicht anders sein) ist doch nicht ganz so wie Auto fahren. Die erste Panne geschah mit dem damaligen Theme Typographie_DE, das mit einem WordPress-Update nicht so richtig harmonieren wollte. Seitdem läuft dieser Blog unter dem eher drögen Standard-Theme. Und ich habe dann eben doch begonnen, mich mit den Dingen unter der Haube zu beschäftigen. Denn das Standard-Theme sollte nur eine kurze Notlösung sein. Leider dauerte dieser Zustand nun schon viel zu lange.

Als eifrigster Leser meines Blogs merkte ich schnell, das das derzeitige Theme nicht nur optisch nichts hermacht, sondern dass auch die Zugänglichkeit zu den Informationen im Blog besser sein könnte. Das einfache, chronologische Hintereinanderweg kommt bei einem schlichten Tagebuch gut, ist aber für eine Seite, deren Informationen zumndest teilweise längergristig aktuell bleiben, nicht ideal.

Das erste Theme, an dessen Übernahme ich mich versuchte, war ein Theme mit dem Namen Simplex von Andreas Lezgus. Aber wie bei allen Themes, die kostenlos zu Verfügung gestellt werden, mangelt es verständlicherweise an der Dokumentation oder richtiger ausgedrückt: es wird einfach vorausgesetzt, das man mit der Programmierung von WordPress-Themes vertraut und nicht auf die Erläuterung einzelner Funktionen angewiesen ist. Da das für mich nicht zutrifft, bin ich dann an der Komplexität von Simplex (!) einfach gescheitert. Inzwischen gibt es dieses Theme nicht mehr, sondern eine neue Version, die auf YAML (s.u.) basiert.

Der zweite Versuch galt dem YAML Karo Theme. Dieses Theme beruht ebenfalls auf YAML, mit dem ich mich in andererem Zusammenhang schon einmal ein bisschen beschäftigt hatte. YAML ist ein sogenanntes CSS-Framework, das eine grundlegende CSS-Stuktur zur Verfügung stellt, auf dem dann die Website oder das Theme aufbauen kann. Das hat einerseits den Vorteil, dass man auf eine zuverlässige Struktur aufsetzen kann, andererseits verdoppelt es quasi die Komplexität, weil man jetzt nicht nur die Theme-Programmierung verstehen sollte, sondern auch noch YAML.

Das Theme, das jetzt die neuen Kleider für absatzsetzer.de hergeben wird, ist The Morning After ein sogenanntes magazine-style Theme. Was mich hier anspricht, ist die Möglichkeit, die schlichte chronologische Folge der Beiträge etwas zu durchbrechen und die Posts unterschiedlich zu gewichten. Und es gibt eine vergleichsweise ausführliche Dokumentation, zumindest habe ich ziemlich schnell so viel verstanden, dass ich ein paar kleine Änderungen für meinen Bedarf anbringen konnte.

One Response to Demnächst: absatzsetzers neue Kleider

  1. Fritz 21. August 2009 auf 09:39 #

    Toller Artikel! Vielen Dank!

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