Wenn es um Schriften, Apple OS X und InDesign geht, so kann das PDF, das aus dem Cleverprinting-InDesign-Buch schon mal weiterhelfen.
Geht es allerdings ans “Eingemachte” sollte man zur Kurt Langs Font Management in OS X greifen. Dieser Text wird immer wieder aktualisiert und die neueste Version datiert vom 22. Juni 2008. Sie berücksichtigt die Betriebssystemversionen 10.3. bis zum aktuellen Leopard.
Kurt beginnt mit den Schriften, die unbedingt vorhanden sein müssen, deren Entfernung dazu führen kann, dass das System nicht mehr startet. Hier gab es beim Wechsel von 10.4 nach 10.5 einige Änderungen. Die Entfernung von Schriften kann aber nicht nur das Betriebssystem beeinträchtigen sondern auch Programme, die auf die Schriften angewiesen sind. Auf solche Schwierigkeiten wird ebenfalls eingegangen.
Jeder kennt es, dass nach der Installation bestimmter Programme das Schriftmenü über sich selbst hinaus gewachsen ist, was daher rührt, dass diese Programme ungefragt Schriften an nicht immer bekannten Orten im System platzieren, sodass diese aktiv sind, von Schriftverwaltungsprogrammen aber eventuell gar nicht registriert werden. (Open) Office Programme sind berühmt dafür, die Schriftmenüs zu verlängern.
Speziell im Prepress-Bereich kann es zu Konflikten zwischen Systemschriften und Postscript-Schriften kommen. Helvetica und Courier sind solche Kandidaten. Wie mit Ihnen umzugehen ist, wird für die verschiedenen Betriebsystemversionen erläutert. Weiter geht Kurt der Frage nach, wie die systemeigene Schriftverwaltung Fontbook arbeitet und ob darüber hinaus bzw. als Ersatz eine Schriftenverwaltung erforderlich ist.
Es gibt weitere Schriften, die entfernt werden können. Dazu gehören auch die, die von InDesign bzw. der Creative Suite so installiert werden, dass sie von Schriftverwaltungsprogrammen nicht automatisch gefunden werden können und lediglich in den Adobe-Programmen sichtbar sind.
Behandelt werden weiterhin die technischen Aspekte der Schriften, Schriftenkoffer, Schriftdateien und-namen sowie Konflikte, die daraus entstehen können.
Ausführlich besprochen werden die Schriftverwaltungsprogramme Font Agent Pro, Font Book, Font Explorer, MasterJuggler und Suitcase Fusion und mit ihren Vor- und Nachteilen aufgelistet.
Unter der Schlagzeile “Font 911″ schließlich werden die Notfallmaßnahmen beschrieben, die ergriffen werden müssen, wenn im System oder bei bestimmten Programmen Probleme aufgrund fehlender Schriften auftreten.
Schriften und OS X
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