Wandplaner mit InDesign, Teil 2 – Das Kalendarium

Im ersten Teil habe ich beschrieben, wie man eine Tabelle aufbauen kann, um einen Wandplaner in InDesign anzulegen. In diesem Teil geht es darum, wie man den Kalender mit Daten füllt. Hier noch einmal der Verweis auf den alten Blogeintrag. Dort ist beschrieben, wie man mittels Tabellenkalkulation zu den Daten für das Kalendarium kommen kann. Jetzt müssen die Daten aus der Tabellenkalkulation in die InDesign-Tabelle.

Wobei man die Zahlen gar nicht unbedingt kopieren muss, da die Zahlenspalten, abgesehen von der Länge, immer den gleichen Inhalt haben: 1 bis maximal 31. Um sie nicht eintippen zu müssen, kann man sie aus der Tabellenkalkulation kopieren und einfügen.

Copy & Paste

In der Tabellenkalkulation (hier OpenOffice) den entsprechenden Bereich auswählen und kopieren. In der InDesign-Tabelle läßt man die erste Zeile frei für die Monatsnamen. Dann muss für den Januar die erste Zelle der zweiten Zeile ausgewählt sein, bevor man die Daten einfügen kann. Dabei genügt es nicht, den Textcursor in der Zelle zu stellen, sondern es muss durch anschließendes Drücken der ESQ-Taste die ganze Zelle ausgewählt sein.

Das Kopieren und Einfügen wiederholt man für die anderen 12 Zahlenspalten ebenfalls, löscht eventuell bei den entsprechenden Monaten die überflüssigen Tage und hat damit die Zahlen in der Tabelle:

Tabelle mit Zahlen

In der Tabellenkalkulation müssen die Zellen anschließend so formatiert werden, dass nicht mehr die Zahlen, sondern die Wochentage angezeigt werden. Das funktioniert in OpenOffice mit dem benutzerdefinierten Formatcode TTTT.

Formatierung in OpenOffice

Mit dem benutzerdefinierten Formatcode TTTT werden nur die Namen der Wochentage angezeigt

Wie schon die Zahlen werden jetzt die Tage jedes Monats in die entsprechende Spalte der InDesign-Tabelle kopiert. Jetzt noch in der ersten Zeile die Monatsnamen von Januar bis Januar eintragen und der Kalender ist im Rohbau fertiggestellt:

Rohform des Kalenders

Nachtrag:

Häufig werden die Tage in Kalendern nur mit 2 Zeichen (Sa, So, Mo… statt ausgeschrieben) dargestellt. Da diese Möglichkeit in der Tabellenkalkulation nicht besteht, muss das in InDesign gemacht werden. Einfach und schnell geht es per GREP-Suche, in dem man die Tage sucht und das Gefundene durch die ersten beiden Zeichen ersetzt:

Tage per GREP abkürzen

In der Klammer wird das gesucht, was mit $1 wieder eingesetzt werden soll, also ein Großbuchstabe und ein Kleinbuchstabe. Danach wird der Rest gesucht.

Nach der Pflicht die Kür: Im dritten Teil wird gezeigt, wie man mit Zell-, Absatz- und Zeichenformaten den Kalender nach Belieben gestalten kann.

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One Response to Wandplaner mit InDesign, Teil 2 – Das Kalendarium

  1. Stefan Forster 26. Oktober 2010 at 13:34 #

    dieses Layout ist wirklich klasse,einfach einzigartig in der Gestaltung

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